Unterarmstütz (Plank): Technik, Dauer und Varianten

Kurz gesagt

Beim Unterarmstütz stützt du dich auf Unterarme und Zehenspitzen. Die Ellenbogen stehen direkt unter den Schultern, dein Körper bildet eine gerade Linie. Schau zum Boden, atme weiter und beende den Satz, sobald du die Linie nicht mehr halten kannst.

Fast jeder kennt den Plank. Trotzdem holen viele nicht alles aus ihm heraus und achten vor allem auf die Uhr. Ich zeige dir, was er bringt, wie du ihn sauber ausführst, welche Fehler häufig sind und welche Varianten zu dir passen. Meine Tipps bekommst du gleich dazu. Los geht’s!

Was ist ein Unterarmstütz?

Der Unterarmstütz, auch Plank genannt, ist eine statische Übung: Deine Rumpfmuskeln halten deinen Körper stabil. Bleib so lange in der Position, wie du die gerade Linie halten kannst. Für mich ist er eine der besten Übungen für Bauchmuskeln, Muskeln rund um das Becken und Rückenstrecker.

Ein paar Details machen dabei viel aus. Bevor wir zur Ausführung kommen, schauen wir uns an, was dir die Übung bringt.

Was bringt der Unterarmstütz?

Du trainierst deine Bauchmuskeln

Wenn du dein Bauchtraining planst, möchte ich, dass du alle vier Muskelgruppen berücksichtigst:

  • Gerader Bauchmuskel: der Muskel an der Vorderseite, der das „Sixpack“ bildet.
  • Querer Bauchmuskel: die tiefe Schicht, die deine Körpermitte wie ein Gürtel umschließt.
  • Innere schräge Bauchmuskeln: seitlich an der Taille, unter den äußeren schrägen Muskeln.
  • Äußere schräge Bauchmuskeln: seitlich an der Taille, näher an der Oberfläche.

Das Schöne am Plank: Alle vier arbeiten zusammen. Gesäß, Rücken, Schultern und Oberschenkel helfen dir ebenfalls, die Linie zu halten:

MuskelAufgabe
Gesäßmuskelnhalten das Becken in der Linie
Rückenstreckerhalten den Rücken in einer neutralen Position
Schultern und oberer Rückenstützen dich auf den Unterarmen
Vordere Oberschenkel (Quadrizeps)halten die Beine gestreckt

Wenn du Muskeln aufbauen möchtest, muss das Training sie fordern. Mit einer Variante, die dich fordert, kannst du beim Plank auch deine Bauchmuskeln trainieren. Kombiniere ihn gern mit Übungen aus meinem Ratgeber zu den Bauchübungen.

In einem Fallbericht von Park und Kollegen aus dem Jahr 2021 machte ein Mann mittleren Alters vier Wochen lang an fünf Tagen pro Woche intensive Unterarmstütze. Eine Einheit dauerte etwa 20 Minuten, davon ungefähr die Hälfte als Pause. Seine Ergebnisse in Fitnesstests verbesserten sich, seine gesamte Muskelmasse stieg und sein Körperfett sank; die Bauchmuskeln wurden nicht einzeln gemessen. Das war eine Person ohne Vergleichsgruppe. Der Bericht zeigt, was bei ihm geschah, nicht, was Planks bei allen bewirken.

Wo du Fett verlierst, kann ein Plank nicht bestimmen. In einer kleinen sechswöchigen Studie von Vispute und Kollegen mit 24 untrainierten Erwachsenen machten Teilnehmende an fünf Tagen pro Woche Crunch-ähnliche Bauchübungen, ohne ihre Ernährung zu ändern. Ihre Bauchausdauer verbesserte sich; Bauchfett und Taillenumfang nahmen gegenüber der Gruppe ohne Training nicht stärker ab.

Die Muskeln für deinen Rücken werden stärker

Manche Beschwerden im Rücken können mit Haltung oder schwacher Rumpfmuskulatur zusammenhängen. Rumpftraining fordert diese Muskeln. Ich würde dir aber nicht versprechen, dass ein Plank Rückenschmerzen verhindert.

Bei Menschen, die bereits chronische Schmerzen im unteren Rücken haben, kann Rumpftraining helfen. Eine Übersichtsarbeit von Prat-Luri und Kollegen aus dem Jahr 2023 über 40 Studien fand Verbesserungen bei Schmerzen und Einschränkungen gegenüber keinem Training und geringfügig größere Verbesserungen als bei allgemeinem Training. Das belegt nicht, dass Planks Rückenschmerzen vorbeugen.

In einer Studie von Eimiller und Kollegen aus dem Jahr 2025 mit 117 Erwachsenen hielten Menschen mit Schmerzen im unteren Rücken den Plank im Schnitt sogar länger als Menschen ohne solche Schmerzen. Eine lange Haltezeit sagt also nichts darüber aus, ob dein Rücken gesund ist. Wer beim Test der rückseitigen Rumpfmuskulatur ähnlich gut abschnitt wie beim vorderen Plank, berichtete über etwas weniger Einschränkungen. Der Zusammenhang war schwach.

Für jedes Trainingsniveau gibt es eine Variante

Planks gibt es in vielen Varianten. Sie unterscheiden sich darin, wie schwer sie sind und welche Muskeln mehr Arbeit übernehmen. Du kannst mit erhöhten Unterarmen anfangen, dich bis zum Plank mit Zusatzgewicht steigern oder mit Mountain Climbers einen Ausdauerteil einbauen. Weiter unten findest du passende Ideen für deinen Plan.

Dein Rumpf muss kräftig arbeiten

Nur wenige Übungen fordern den Rumpf so direkt wie der Plank. Welche Variante du auch wählst: Bauchmuskeln, Muskeln rund um das Becken und Rückenstrecker arbeiten mit.

Du kannst ihn fast überall machen

Ein großer Vorteil: Du brauchst für den Unterarmstütz keine besondere Ausrüstung. Ob zu Hause, auf Reisen, in der Arbeitspause oder unterwegs: Ein bisschen Platz reicht. Mit ein paar weiteren Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wird daraus ein Ganzkörpertraining. Ideen findest du in meinem Ratgeber zum Training zu Hause.

Mann im Unterarmstütz auf einer Matte zu Hause, sein Körper bildet eine gerade Linie von Kopf bis Ferse
Dieses und die folgenden Bilder sind KI-generiert.

Unterarmstütz richtig ausführen

So kommst du in den klassischen Unterarmstütz:

  1. Knie dich auf den Boden und setz die Ellenbogen direkt unter die Schultern.
  2. Streck die Beine nach hinten, bis die Zehenspitzen am Boden stehen. Dein Gewicht ruht jetzt auf Unterarmen und Füßen.
  3. Halte die Position, solange dein Körper möglichst gerade bleibt. Blick zum Boden, dabei weiteratmen.

Spann Bauch und Gesäß an, ohne die Hüfte hochzuschieben oder absinken zu lassen. Gelingt dir die gerade Linie noch nicht, probier den erhöhten Unterarmstütz weiter unten.

Häufige Fehler beim Plank

1. Zu lange halten

Viele denken: Je länger, desto besser. Das stimmt nicht unbedingt, vor allem wenn die Haltung nachlässt und die Muskeln ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen.

Schaffst du mehr als ein bis zwei Minuten, achte während des ganzen Satzes auf deine Haltung und korrigiere jede Abweichung. Mit sauberer Technik wird die Übung deutlich intensiver. Oft stimmt etwas an der Technik nicht, wenn jemand einen Plank sehr lange halten kann.

2. Den Kopf heben oder hängen lassen

Schau zum Boden und lass den Nacken in Verlängerung der Wirbelsäule. Heb den Kopf nicht an und lass ihn nicht absinken. Beides macht dich weniger stabil und kann den Nacken stärker belasten, bis er schmerzt.

3. Die Hüfte sinkt ab

Werden Arme und Bauch müde, wandert die Hüfte oft Richtung Boden. Dann verteilt sich die Last anders: Ein großer Teil landet im unteren Rücken statt bei den Bauchmuskeln.

Dafür gibt es meist zwei Gründe: Die Technik stimmt noch nicht, oder du bist für diesen Satz einfach müde.

  • Technik: Heb die Hüfte leicht an, spann das Gesäß an und finde wieder eine möglichst gerade Linie. Sobald die Hüfte erneut absinkt, beende den Satz. Mehr saubere Sätze bringen dir mehr als längere mit schlechter Haltung.
  • Müdigkeit: Wenn du die Position nicht mehr halten kannst, ist der Satz zu Ende. Das gilt auch bei anderen Übungen: Kannst du die Technik nicht halten, hör für diesen Satz auf.

4. Die Hüfte steht zu hoch

Mit hochgeschobener Hüfte hältst du länger durch, weil der Stütz leichter wird. Für dein Bauchtraining bringt dir das wenig: Ein großer Teil der Arbeit fällt für die Bauchmuskeln weg. Bemerkst du die umgekehrte V-Form, senk die Hüfte wieder in die Linie.

Plank-Varianten von leicht bis schwer

VarianteSchwierigkeitDas ändert sich
Plank auf den Knienleichterkürzerer Hebel
Erhöhter UnterarmstützleichterEllenbogen höher als die Füße
Seitstützmittelmehr Arbeit für schräge Bauchmuskeln und seitliches Gesäß
Mountain Climbermittelzusätzlicher Ausdauerteil
Unterarmstütz mit erhöhten FüßenschwererFüße höher als die Ellenbogen
Plank mit Schlingentrainerschwererdie Füße müssen stabilisiert werden
Harter Plank (RKC-Stil)schwererGanzkörperspannung und längerer Hebel
Plank mit Zusatzgewichtschwererzusätzliche Last auf dem Rücken

Seitstütz

Willst du besonders die schrägen Bauchmuskeln trainieren, ist der Seitstütz eine gute Wahl. Viele empfinden ihn als angenehmer für unteren Rücken und Nacken. Außerdem übst du Stabilität und Gleichgewicht. In einer Laborstudie von Ekstrom und Kollegen aus dem Jahr 2007 mit 30 gesunden Erwachsenen waren der äußere schräge Bauchmuskel und der mittlere Gesäßmuskel beim Seitstütz stark genug aktiv, um als Krafttraining zu gelten. Beim vorderen Unterarmstütz arbeiteten sie weniger, eher im Bereich Ausdauer und Stabilität. Gemessen wurde die Muskelaktivität in einer Einheit, nicht das Muskelwachstum.

So geht’s:

  • Leg dich mit gestreckten Beinen auf die linke oder rechte Seite.
  • Setz den unteren Ellenbogen direkt unter die Schulter und stütz dich auf den Unterarm.
  • Leg den oberen Fuß auf den unteren und heb die Hüfte, bis dein Körper eine gerade Linie bildet.
  • Den oberen Arm kannst du zur Decke strecken. Das hilft beim Gleichgewicht.
  • Halte die Position und wechsle dann die Seite. Als Einsteiger kannst du das untere Knie am Boden lassen.

Für mehr Arbeit an der Hüftseite heb das obere Bein an. Diese Variante findest du auch in meinem Ratgeber zu Übungen für die Hüftseite.

Erhöhter Unterarmstütz

Diese Version eignet sich gut für Einsteiger und Menschen mit höherem Körpergewicht. Deine Ellenbogen ruhen auf einer Fläche, die höher ist als deine Füße; dadurch trägst du weniger von deinem Gewicht. Dein Körper ist schräg zum Boden, bleibt aber in einer geraden Linie.

So geht’s: Stütz die Ellenbogen auf eine stabile Bank oder eine andere feste Erhöhung. Sie stehen direkt unter deinen Schultern. Dann streck die Beine nach hinten und halte die Position.

Unterarmstütz mit erhöhten Füßen

Diese Variante ist für Fortgeschrittene. Die Ellenbogen sind tiefer als die Füße; das macht den Stütz schwerer. Beherrsche zuerst die klassische Version. Die erhöhte Fußposition belastet die Schultern stärker. Sind sie verletzt oder empfindlich, bleib beim normalen oder erhöhten Unterarmstütz.

So geht’s: Stell eine stabile Bank bereit. Setz die Ellenbogen direkt unter die Schultern auf den Boden. Dann leg einen Fuß nach dem anderen auf die Bank und halte.

Plank mit Schlingentrainer

Auch diese Version ist schwerer als der klassische Plank. Deine Füße stecken in den Schlaufen eines Schlingentrainers, etwa eines TRX. Sie stehen nicht fest am Boden, deshalb musst du sie stabilisieren.

So geht’s: Stell die Schlaufen so ein, dass sie knapp über dem Boden hängen. Geh neben ihnen in die normale Plank-Position, mit dem Blick vom Aufhängepunkt weg. Leg vorsichtig einen Fuß nach dem anderen in die Schlaufen und halte. Zum Schluss setz erst die Knie ab und nimm dann die Füße heraus.

Harter Plank im RKC-Stil

Für mehr Schwierigkeit brauchst du nicht unbedingt mehr Zeit oder Ausrüstung. Du kannst auch mehr Spannung aufbauen. So funktioniert die Variante, die oft RKC-Plank heißt:

  • Setz die Ellenbogen ein Stück weiter vor die Schultern. So wird der Hebel länger.
  • Kipp das Becken leicht nach hinten, als wolltest du die Gürtelschnalle zum Kinn ziehen.
  • Spann Gesäß, Oberschenkel und Fäuste kräftig an. Zieh die Ellenbogen gedanklich zu den Zehen, ohne sie zu bewegen.
  • Halte zehn bis zwanzig Sekunden. Atme dabei kurz und kontrolliert weiter, statt die Luft anzuhalten.

In einer kleinen Laborstudie von Schoenfeld und Kollegen aus dem Jahr 2014 mit 19 Personen erzeugte ein Plank mit weiter vorn stehenden Ellenbogen und nach hinten gekipptem Becken deutlich mehr Aktivität im oberen geraden Bauchmuskel, in der unteren Bauchwand und im äußeren schrägen Bauchmuskel als der klassische Plank. Der längere Hebel schien dabei wichtiger als die Beckenkippung. Jeder Stütz dauerte 30 Sekunden; untersucht wurde Muskelaktivität, nicht langfristiger Muskelaufbau.

Unterarmstütz mit Zusatzgewicht

Fällt dir die klassische Version leicht, kannst du mit Gewicht auf dem Rücken weiterarbeiten. Dafür gibt es zwei einfache Möglichkeiten:

  • Pack ein Gewicht in einen Rucksack und zieh die Gurte so fest, dass er eng am Rücken liegt.
  • Bitte jemanden beim Training, dir eine Hantelscheibe auf den oberen Rücken zu legen, sobald du stabil stehst, und sie vor dem Absetzen wieder herunterzunehmen.

Das Gewicht gehört auf den oberen, nicht auf den unteren Rücken. Bleib gerade und lass die Hüfte durch die Last nicht absinken. Fang leicht an, zum Beispiel mit 5 kg, und steigere dich in kleinen Schritten.

Frau im Unterarmstütz mit Zusatzgewicht, eine Hantelscheibe liegt auf ihrem oberen Rücken

Mountain Climber

Wenn du deinem Training einen Ausdauerteil geben möchtest, probier Mountain Climbers. Der Name kommt von der Kletterbewegung der Beine. Sie erhöhen den Puls, können die Herz-Kreislauf-Fitness verbessern und passen gut in ein Intervalltraining. Auch dafür brauchst du keinen besonderen Ort.

So geht’s:

  • Starte in der oberen Liegestützposition: Hände unter den Schultern, Arme gestreckt.
  • Zieh das rechte Knie möglichst weit zur Brust.
  • Stell das rechte Bein zurück, zieh dann das linke Knie heran und wechsle weiter ab.

Vielleicht hältst du dabei unbemerkt die Luft an. Achte darauf, durchgehend weiterzuatmen.

Welche Variante passt zu dir?

Eine einzige beste Variante gibt es nicht. Jede fordert deine Muskeln etwas anders. Wähl die, die dich fordert und zu dem passt, was du verbessern möchtest.

Sätze und ein Beispieltraining

Ich empfehle Planks an einem Tag, an dem du deinen Bauch trainierst. Weitere Ideen findest du in meinem Ratgeber zu den Bauchübungen. Ein guter Satz endet, solange du noch gerade bleibst. Für die meisten empfehle ich 30 bis 60 Sekunden pro Satz. Werden 60 Sekunden leicht, nimm eine schwerere Variante.

Dein NiveauZeit pro SatzSätze
Einsteiger: Plank auf den Knien oder erhöht20–30 Sekunden2–3
30 Sekunden mit geradem Körper möglich30–60 Sekunden3
60 Sekunden fühlen sich leicht an10–20 Sekunden harter Plank im RKC-Stil oder 30–45 Sekunden mit Zusatzgewicht3

Beispiel: kurzer Rumpfabschluss

ÜbungSätzeZeitPause
Unterarmstütz (passend zu deinem Niveau)3Zeit aus der Tabelle oben60 Sekunden
Seitstütz2 je Seite20–45 Sekunden45 Sekunden
Mountain Climber220–30 Sekunden60 Sekunden

So hältst du deinen Fortschritt fest

Schreib bei jedem Satz die Variante und deine Zeit auf. So könnte dein Protokoll über ausgewählte Wochen aussehen:

WocheVarianteSatz 1Satz 2Satz 3
1Unterarmstütz30 Sek.25 Sek.20 Sek.
2Unterarmstütz35 Sek.30 Sek.25 Sek.
3Unterarmstütz35 Sek.30 Sek.30 Sek.
5Unterarmstütz45 Sek.40 Sek.35 Sek.
8Unterarmstütz60 Sek.60 Sek.60 Sek.
9Harter Plank (RKC-Stil)15 Sek.12 Sek.10 Sek.

Meine Regel: Wenn alle drei Sätze 60 saubere Sekunden erreichen, steig auf eine schwerere Variante um und beginne wieder mit kürzerer Zeit. Fortschritt verläuft nicht jede Woche gleich. In Woche drei passiert im Beispiel kaum etwas; das ist normal.

Sicherheit beim Unterarmstütz

Atme während des gesamten Stützes weiter. Fang mit einer Zeit an, in der du die gerade Linie halten kannst, auch wenn das nur 20 Sekunden sind. Sinkt die Hüfte ab oder wandert die Arbeit spürbar in den unteren Rücken, beende den Satz. Bei einer Verletzung an Schulter, unterem Rücken oder Becken lass diese Übung aus. Melden sich die Schultern ohne Verletzung, probier den erhöhten Unterarmstütz auf einer stabilen Bank. Stört bei Varianten mit gestreckten Armen das Handgelenk, geh auf die Unterarme zurück. Hör auf, wenn etwas wehtut; tut auch eine leichtere Variante weh, lass Planks für diese Einheit weg.

Häufige Fragen zum Plank

Wie viel Unterarmstütz pro Tag ist sinnvoll?

Ich empfehle Planks an einem Bauchtrainingstag. Halte jeden sauberen Satz etwa 30 bis 60 Sekunden. Sind 60 Sekunden leicht, probier eine schwerere Variante statt einer längeren Haltezeit.

Bekomme ich durch Planks sichtbare Bauchmuskeln?

Planks trainieren deine Bauchmuskeln, aber keine Übung kann ein bestimmtes Aussehen versprechen. In der kleinen Studie von Vispute oben verringerte Bauchtraining allein das Bauchfett nicht.

Welche Plank-Variante ist die beste?

Es gibt nicht die eine beste. Ich würde eine wählen, die dich fordert und an dem arbeitet, was du verbessern möchtest.

Warum schmerzt beim Unterarmstütz mein unterer Rücken?

Prüf, ob deine Hüfte absinkt oder dein unterer Rücken ins Hohlkreuz geht. Spann das Gesäß an, halte kürzer oder probier die erhöhte Variante. Schmerzt es weiter, lass Planks für diese Einheit weg.

Was ist besser: Unterarmstütz oder Plank mit gestreckten Armen?

Beide trainieren deinen Rumpf. Der Stütz auf den Ellenbogen ist die klassische Variante; die Position auf gestreckten Armen ist der Start für Mountain Climbers. Wähl die Form, die du mit guter Haltung halten kannst.

Fazit

Jetzt kennst du die Technik und kannst den Unterarmstütz in dein Bauchtraining einbauen. Unabhängig von deinem Niveau gibt es eine Variante, die du ausprobieren kannst.

Bleib bei einer sauberen Haltung, auch wenn du dadurch früher aufhörst. Du willst die Muskeln trainieren, keinen Rekord im langen Halten aufstellen.

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Quellen

Abgerufen am 29. September 2026.

  1. Schoenfeld B.J. et al., "An electromyographic comparison of a modified version of the plank with a long lever and posterior tilt versus the traditional plank exercise", Sports Biomech 2014;13(3):296-306. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25325773
  2. Ekstrom R.A. et al., "Electromyographic analysis of core trunk, hip, and thigh muscles during 9 rehabilitation exercises", J Orthop Sports Phys Ther 2007;37(12):754-762. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18560185
  3. Eimiller K. et al., "The Core of the Issue: Plank Performance and Pain in the Lower Back", J Clin Med 2025;14(11):3926. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40507688
  4. Prat-Luri A. et al., "Effect of Trunk-Focused Exercises on Pain, Disability, Quality of Life, and Trunk Physical Fitness in Low Back Pain and How Potential Effect Modifiers Modulate Their Effects: A Systematic Review With Meta-analyses", J Orthop Sports Phys Ther 2023;53(2):64-93. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36645193
  5. Vispute S.S. et al., "The effect of abdominal exercise on abdominal fat", J Strength Cond Res 2011;25(9):2559-2564. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21804427
  6. Park S.K. et al., "Effects of High Intensity Plank Exercise on Physical Fitness and Immunocyte Function in a Middle-Aged Man: A Case Report", Medicina (Kaunas) 2021;57(8):845. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34441051